Er sitzt ganz still da.

Das Gesicht rot gefleckt. Er schließt die Augen. Eine einzelne Träne rinnt über sein Gesicht.

Welten

… liegen zwischen VanGogh und Super Mario. Und doch habe ich auch sie während meiner heutigen Fahrt angetroffen.

Heute – Da habe ich sie gesehen

Wie immer natürlich – die niedegedrückten Gesichter der Durchschnittler. Aber auch: Prince/Symbol, der kleine Sänger mit den dunklen – heute traurig roten – Augen. Der schwarze Prinz entwischt aus dem Tintentod. Etwas verloren ohne seinen Bären. Freundinnen wie Tag und Nacht. Und andere Gestalten.
…und erneut vermischte eine Bahnfahrt Geschichten und Gesichter.

Kiffzeit

Ich bin zurück aus dem bunten Amsterdam. Zurück im grauen Hamburg. In meinem kleinen Viertel. Nett und ruhig – vielleicht ein wenig langweilig schon? Es dröhnt laute Ghettomusik auf den Bahnsteig. Morgens – 9h. Zwei typische Vorurteil-ALG-ler, lange fettige Haare, ungepflegt, … und was man sich sonst an Oberflächlichkeiten denkt, stolzieren an mir vorbei. “Aber Du musst auf die Bullen aufpassen”, flüstert es von Ihnen her. Überfall? Nein. Die “Yoh-HeyHo”-Musik verrät schon alles. Ein Amsterdamer Gerucht tut sich auf. “Das wird voll cool”, flüstert es weiter. Jaja, immer dieser Gedanke, dass mit Drogen alles “voll cool” wird. Ich muss grinsen – und erweitere meine Gedanken um ein “Yoh – This is my Hood”. Lachen. Welchen Kleinstädter würde diese Szene erschrecken?

U-Bahnen als künstliche Riffe

Für den Ozean sind sie lebenswichtig: Korallenriffe. Mehr als die Hälfte davon ist weltweit schon beschädigt. Deshalb gibt es immer wieder Versuche, künstliche zu schaffen. So wurden Panzer und Flugzeugträger versenkt. Die New Yorker sind nun auf eine “zivilere” Idee gekommen.

[tagesschau.de]

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Richtig! Bahn fahren – Die goldenen Regeln

Ich kenne viele, die schimpfen. Davon kenne ich tatsächlich sehr viele. Und so einige davon schimpfen gerne über die “Öffentlichen”. Und heute kann ich sie verstehen. Ich bin neue Wege gefahren. Und hänge in einer Berufsverkehr-Bus-Sackgasse.

Wer mit den Öffentlichen fahren will, der hat es nicht immer leicht. Aber wer einige Regeln beachtet, kann es einfach haben:

  1. Wichtige Termine: Verspätungen einplanen – und nochmal 10 Minuten früher fahren. Bus vermeiden.
  2. Eine Station zu verpassen ist kein Weltuntergang. Cool bleiben. Eine Station zurückfahren und weiter gehts.
  3. Zu Hauptverkehrszeiten ist die Bahn voller Menschen. Das riecht und klebt auch mal. -> Andere Wege finden. Andere Zeiten nutzen. Weiter außerhalb der City einsteigen und einen Sitzplatz in äußeren Ecken ergattern.
  4. Eilig? Den Bus vermeiden!!! Mitm Bus fährt man gemütlich. Man geniesst das langsame Treiben. Busfahren ist wie ein Sonntagsnachmittags-Tee: Gemütlich und Sofa. Wer in Eile ist wird im Bus hippelig und unglücklich.
  5. Kurze Fahrtstrecken lieber zu Fuß laufen.
  6. Selber auf dem Liniennetz Strecken raussuchen mit Fahrten vorbei an Lieblingsorten (z.B. U3 am Hafen entlang)
  7. Überall hängen Schilder und weisen Wege. Wer direkt beim Einfahren auf Schilder achtet kann sofort nach dem Aussteigen nach links oder rechts zum Ausgang driften.
  8. Mysterium: Die Bahnen halten immer da wo man nicht ist! Nur ein Missverständnis: Schilder an den Gleisen und Schwarz/Weiße Kacheln zeigen den Halt vom Kurzzuges. Ein Kurzzug wird mit 2 Wagen auf der Anzeige angezeigt.
  9. Fahrtzeiten: Bis zu 20 Minuten vergehen fix. Wer länger fährt: Lieblingsorte in Fahrt integrieren. Fremde Menschen anquatschen. Buch lesen. S-Bahn-Blog eröffnen und alles beobachten. Schlafen. Frühstücken. Schminken. Alternative Routen entdecken. Rätsel. Leute gucken. Stricken. …

Und ansonsten bleibt zu sagen: In der Freizeit losfahren. Und (mit Zeit) die Freiheit entdecken sich in alle Richtungen treiben zu lassen. Neues entdecken. Einfach losfahren – quer und überall.

Buchbeobachtungen: Generation Doof

Wenn mal wieder nichts passiert, schaue ich mich um.Und zwar genauer. Ich sehe Menschen und Möglichkeiten. Bücher an jeder Ecke. Heute entdeckt – ein Buch mit einem Fisch:Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich?”

Amazon sagt:

Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht.

Die Leserin in der Bahn: schaut ein wenig gelangweilt. Sie liest ein wenig, legt das Buch beiseite, liest ein wenig. Anscheinend kein Knüller.

Es ist dunkel hier – aber manche haben Scheinwerfer

Der Bahnführer hatte das Licht vergessen. Einfach so. Gemütlich! Keine grellen Lampen die einem aus dem Halbschlaf leuchten. Nur im Dunkeln – im Underground – da wird es tiefdunkel. Und still. Gespannt lauschen meine Mitfahrer in das Dunkel des Tunnels. Hinein in das Alltagsabenteuer.

Das unerwartete Ereignis bringt Fremde in Gespräche. Ein Handy erleuchtet Gesichter. Wieder ein guter Start in den Tag. Ich warte auf weitere Ungewöhnlichkeiten…

Nasenschutz

Hurra, ich fahre wieder. Nach langer Zeit ohne Bahn, kann ich nun wieder von alltäglichen Beobachtungen und philosophischen Gedankensprüngen berichten.

In Erinnerung an die Grummelgesichter die als Grimmasse im Gesicht erstarren, begann ich heute meinen Tag mit einem Lächeln im Gesicht. Doch dann erschlug mich die Erkenntnisse des Tages – direkt so früh am morgen: Wenn es stinkt, kann ich nicht lächeln. Die Muskeln streiken, und versuchen die Nase zu schützen.

Abstrakter Gedanke: Unsere Umgebung kann also mitgestalten wie sich unser Gesicht langfristig verändert.

Weltretter

Jetzt kann jeder werden, was er wirklich ist – ein Weltretter

Auf Weltretter.org treffen sich Gründer & Helfer für soziale Projekte.
Menschen die mehr im Leben vorhaben als sich als Mitarbeiter & Konsumenten anzupassen.

Jeder kann mitmachen – Jeder kann helfen!http://www.weltretter.org

www.weltretter.org